goldwiege | visuelle projekte

zur Übersicht
weiterzurück

24. September 2009    Schillers Schädel – Physiognomie einer fixen Idee

Mit der Ausstellung »Schillers Schädel – Physiognomie einer fixen Idee« – gestern Abend im Weimarer Schiller-Museum eröffnet – präsentiert die Klassik-Stiftung ein Resümee der Forschungen zu Schillers Schädel. Wir sind als Gestalter mit im Boot und lieferten neben Ausstellungsgrafik und Titelmotiv – dem Schlüssel zu Schillers Sarg – verschiedene Printprodukte wie Flyer, Plakate und Einladungen. Pünktlich zu Schillers 250. Geburtstag am 10. November erscheint außerdem ein von uns gestaltetes, ca. 240 Seiten umfassendes Begleitbuch mit zahlreichen farbigen Abbildungen im Wallstein-Verlag.

Ausgangspunkt der Ausstellung, die noch bis 31. Januar 2010 gezeigt wird, ist das Projekt »Der Friedrich-Schiller-Code«, das der Mitteldeutsche Rundfunk Landesfunkhaus Thüringen 2006 initiierte und bis 2008 gemeinsam mit der Klassik Stiftung Weimar realisiert hat. Die Schau behandelt die zwei Jahrhunderte andauernde »fixe Idee«, die Echtheit der prominenten Dichterreliquie wissenschaftlich zu bestätigen. Zum Hintergrund: Schillers Sarg in der Fürstengruft ist heute leer. Umfangreiche DNA-Analysen hatten bewiesen, dass keiner der beiden mutmaßlichen Schiller-Schädel tatsächlich dem Dichter zugeschrieben werden kann.