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10. Juli 2009    Unruhige Nacht

Die Woche endet mit Schutt und Asche. Was in der Nacht mit Sirenengeheul und einer dunklen Rauchwolke unmittelbar über dem Goldwiege-Büro begann, sieht am Morgen aus wie im Krimi. Absperrband, Polizei, Feuerwehr. Schaulustige. Das Szenario hat ein bisschen was von Tatort oder CSI: »Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen … « Stimmt. Jedenfalls kein Dach mehr. Um kurz vor Mitternacht nämlich stand der Dachstuhl des gegenüberliegenden Wohn- und Geschäftshauses am Frauentor nahe des Goethehauses in Flammen. Was am Morgen übrig ist: der Geruch der Nacht, die Erinnerung an den Brand in der Anna-Amalia-Bibliothek vor fünf Jahren, jede Menge Arbeit und das ungute Gefühl, dass wir verdammt nah dran waren. Wir checken vorsichtshalber mal unsere Feuerversicherung und wissen: Heute gibt’s keine Blasmusik in der Fußgängerzone. So viel ist sicher. Zwei Fragen aber bleiben: Warum hat es gebrannt? Und: Wer hat die Tatort-T-Shirts der Kripo-Spezialisten gestaltet?